Parallelsessions

Forum Breitensport 2026
7. Mai 2026
Haus des Sports, Ittigen

Zusammenarbeit im Breitensport: Einblick in den Sportkanton Zürich

(Sprache der Parallelsession: Deutsch)

Die Parallelsession gibt am Beispiel des Sportkantons Zürich einen praxisnahen Einblick in die kantonale Breitensportförderung. Sie zeigt auf, wie die Förderung aufgebaut ist, wie Prozesse ablaufen und welche Akteurinnen beteiligt sind. Anhand konkreter Beispiele wird dargestellt, wie Zusammenarbeit zwischen öffentlich-rechtlichen und privat rechtlichem Sport funktioniert und welche Rolle nationale Verbände dabei übernehmen können. Ziel der Session ist es, die kantonalen Strukturen besser kennenzulernen, Vorgehen und Entscheidungsprozesse zu verstehen und konkrete Ansatzpunkte für die eigene Arbeit im Breitensport mitzunehmen.

Bedürfnisgerechte Kommunikation mit Vereinen

(Sprache der Parallelsession: Deutsch)

Am Beispiel von Swiss Ski zeigt die Session, wie Verbände Vereine bedürfnisgerecht ansprechen und Vereinsentwicklung systematisch gestalten können. Im Zentrum steht ein einfaches, skalierbares Segmentierungsmodell als Grundlage für Kommunikation, Angebote und Entwicklungsimpulse. Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, wie mit begrenzten Ressourcen differenziert gearbeitet werden kann. Die Session thematisiert Vorgehen, Wirkungslogik und Grenzen des Ansatzes und diskutiert die Übertragbarkeit auf andere Verbände.

Mentoring und Coaching in der Vereinsentwicklung

(Sprache der Parallelsession: Deutsch mit KI-Übersetzung Französisch)

Das ISPW der Universität Bern hat in den letzten Jahren verschiedene nationale Verbände bei der Konzeption und Umsetzung von Mentoring- und Coachingprogrammen begleitet. Dabei sind Programme mit unterschiedlichen Zielsetzungen, Formaten und Wirkungslogiken entstanden, mit dem gemeinsamen Ziel, Breitensportvereine bei aktuellen Herausforderungen und in ihrer strategischen Entwicklung zu unterstützen.

Die Session bietet eine strukturierte Übersicht und einen Vergleich dieser Programme. Sie beleuchtet Stärken, Schwächen und zentrale Herausforderungen. In der gemeinsamen Diskussion steht die Frage im Fokus, wie Mentoring- und Coachingprogramme skalierbar aufgebaut werden können und welche konkreten Ansatzpunkte sich für die Umsetzung in nationalen Verbänden ergeben.

Partizipation der Basis und Entwicklung der Vereine

(Sprache der Parallelsession: Deutsch)

Die Session zeigt am Beispiel der Entwicklungskonferenz von PluSport, wie Partizipation mit Vereinen und Kantonalverbänden gestaltet werden kann. Die Entwicklungskonferenz dient als Plattform für den Austausch zwischen Dachverband und der Basis, für Wissenstransfer sowie für die Vernetzung unter den PluSport-Vereinen. Veränderungs- und Entwicklungsthemen werden aufgegriffen, gemeinsam mit den Delegierten diskutiert, die Ergebnisse fliessen in die Verbandsprozesse/-entwicklung ein. Auch die Vereine profitieren von der Auseinandersetzung mit relevanten Themen und von Good Practice-Beispielen aus den PluSport-Vereinen, die übertragen werden können.

Gemeinsam diskutieren wir, wie solche Formate zur Weiterentwicklung des Verbands und der Vereine beitragen und welche Erfolgsfaktoren, Herausforderungen und Übertragungsmöglichkeiten für andere Organisationen bestehen.

Mitbestimmung durch Kinder und Jugendliche im Breitensport

(Sprache der Parallelsession: Deutsch)

Die Mitbestimmung durch die im Schweizer Sport teilnehmenden Menschen ist ein zentraler Aspekt des von Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport erarbeiteten Ethikverständnisses. Auf der Ebene der Sportler*innen ist die Mitbestimmung derzeit durch Athletenvertretungen und ähnlichen Beiratsgremien umgesetzt. Die im Frühjahr 2025 durchgeführte Athlet*innen Erhebung zu Ethik hat gezeigt, dass die alltägliche Mitbestimmung im Nachwuchsleistungssport, d.h. in ihrem Trainings- und Wettkampfalltag, veränderungsbedürftig ist. Deshalb will Swiss Olympic die alltägliche Mitbestimmung durch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren fördern. Die Session erläutert das von Swiss Olympic neu erarbeitete Verständnis von Mitbestimmung durch Sportler*innen unter 18 Jahren und gibt den Teilnehmenden anhand von Situationsbeispielen im Breitensport und der Anwendung des Ethik-Kompasses die Möglichkeit, verschiedene Grade der Mitbestimmung zu reflektieren und diskutieren.

Infrastruktur optimal und fair nutzen

(Sprache der Parallelsession: Deutsch mit KI-Übersetzung Französisch)

Sportinfrastruktur ist vielerorts knapp. Am Beispiel der Fussballinfrastruktur und der Arbeit der AG Hallenknappheit werden Vorgehen, zentrale Erkenntnisse und bereits erarbeitete Lösungswege vorgestellt. Die Session zeigt auf, welche Ansätze sich in der Praxis herausgebildet haben und wie gemeinsam mit verschiedenen Anspruchsgruppen tragfähige Lösungen weiterentwickelt werden können. Im gemeinsamen Austausch diskutieren wir konkrete Umsetzungsmöglichkeiten. Im Zentrum steht die Frage, wie Verbände ihre Vereine dabei unterstützen können, Infrastruktur effizienter und fairer zu nutzen und bestehende Ressourcen besser auszuschöpfen.

Wettkampfformate weiterentwickeln

(Sprache der Parallelsession: Deutsch)

Wie lassen sich Wettkampfformate gezielt weiterentwickeln und Veränderungen im Verband wirksam umsetzen? Die Session präsentiert zwei Praxisbeispiele: das Projekt Unihockey 2025 sowie das Projekt Getu/Kitu vom STV. Beide Vorhaben zeigen, wie Wettkampfformate systematisch analysiert, angepasst und neu ausgerichtet wurden. Im Zentrum stehen Ziele, Prozesse und Erfahrungen aus diesen Projekten. Der Schwerpunkt der Diskussion liegt auf dem Change: Wie gelingen Veränderungen innerhalb eines Verbands? Welche Widerstände treten auf? Welche Faktoren fördern Akzeptanz und Umsetzung? Gemeinsam erarbeiten wir konkrete Ansatzpunkte, um Veränderungsprozesse aktiv zu gestalten.

Wettkämpfe am «Sweet Spot»

(Sprache der Parallelsession: Deutsch)

Grosse Leistungsunterschiede prägen viele Nachwuchswettkämpfe. Forschung und Praxis zeigen jedoch: Motivation, Freude und Lernfortschritt entstehen vor allem bei Spielen mit angemessener, bewältigbarer Schwierigkeit – im sogenannten «Sweet Spot».

Die Session stellt die Überlegungen, Ziele und konzeptionellen Ansätze hinter dem Projekt Smart Football Competitions vor. Aufgezeigt wird, wie eine wissenschaftlich fundierte Lösung erarbeitet wird und welche Annahmen das Projekt leiten. Ziel ist die Entwicklung eines praxistauglichen Instruments, das Team- und Spielstärken differenziert abbildet und damit ausgeglichenere Begegnungen ermöglicht. So sollen Participation, Performance und Personality gezielt gefördert und die Attraktivität des Nachwuchsfussballs langfristig gestärkt werden.

Road to Diversity

(Sprache der Parallelsession: Deutsch)

Die Road to Diversity ist ein praxisorientiertes Tool für Sportverbände zur Selbsteinschätzung - entwickelt in einer Kooperation von Swiss Olympic mit sporti(f). Sie hilft, bisherige Massnahmen zu Gleichstellung und Diversität zu reflektieren. So kann jede Organisation herausfinden, wo sie steht und wie sie sich weiterentwickeln kann. Am Workshop werden zu den 6 Stationen der Roadmap (Fördern, Lernen, Beteiligen, Führen, Teilen, Schützen) Good Practice Beispiele und eigene Erfahrungen ausgetauscht. Die Teilnehmenden erhalten konkreten Einblick in die Roadmap (- bitte Laptop mitnehmen) und tauschen aus, welche Instrumente die Umsetzung in den 6 Stationen erleichtern, damit sich die Roadmap zu einer Toolbox aus der Praxis für die Praxis weiterentwickeln kann.

Location

Haus des Sports, Ittigen

Talgut-Zentrum 27
3063 Ittigen

Wir empfehlen eine Anreise mit dem ÖV.

Reisende von Bern Bahnhof können dazu die RBS Bahn S7 bis Papiermühle Bahnhof nehmen. Das Haus des Sports befindet sich ca. 5 Minuten zu Fuss vom Bahnhof entfernt.

Vom Bahnhof über den Bahnübergang Richtung Kreisverkehr laufen und den Fussgängerstreifen überqueren, danach rechts abbiegen und geradeaus weiterlaufen bis zur ersten Einfahrt auf der linken Seite. Anschliessend bei dieser Einfahrt links abbiegen und neben dem Haus des Sports vorbei gehen, bis die Strasse aufwärts weiter verläuft. Rechts der Strasse entlang laufen und nochmal rechts abbiegen. Der Eingang des Haus des Sports befindet sich anschliessend auf der rechten Seite.

Bei Fragen helfen wir dir gerne weiter

Alain Boppart

Administrativ

Michele Carere

Inhaltlich